Schlacht bei Lützen
In gut drei Jahren wurde die Schlacht bei Lützen gebastelt. Das Diorama einer entscheidenden Schlacht des Dreißigjährigen Krieges besteht aus Pappmaché und allerlei Zubehör aus dem Modellbahnbereich. Die Statisten sind selbst bemalte Plastikfiguren im Maßstab 1:72. Die Schlacht soll keinesfalls in ihrer Herrlichkeit an sich gepriesen werden. Vielmehr wird das Elend dieses mörderischen Religionskrieges anhand der 43 gefallenen, größtenteils verstümmelten Söldner in Szene gesetzt. Die Menschen verachtende Maschinerie von Fanatismus, Macht- und Geldgier soll an die Leidensgeschichte Mensch erinnern, die in diesem Kriege sechs Millionen Leben fraß.
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„Finsterniß bedeckt noch die schweigende Ebene, und der zögernde Morgen giebt der Furcht eine grauenvolle Frist, alle Schrecken des vor ihr ausgebreiteten Grabes zu zergliedern und den vollen Kelch des Entsetzens auszuleeren.“ [Schiller]
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Die Schlacht zu Lützen: König Gustav Adolph in Person gegen die Kaiserlichen Truppen unter Herzog von Friedlands Führung
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„G o t t m i t u n s , war das Wort der Schweden; das der Kaiserlichen: J e s u s M a r i a . Gegen eilf Uhr fängt der Nebel an sich zu zertheilen, und der Feind wird sichtbar.“ [Schiller]
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Details zum Schlachtgetümmel (ein treffliches Wort für die chaotischen Schlachtfelder des Dreißigjährigen Krieges):
- Größe: - 35cm x 88cm
- Maßstab: - 1:72
- Figuren: - ca. 300 Söldner - davon 43 Leichen - handbemalt
- Bauzeit: - sporadisch über drei Jahre