Lutherwerk

In den 1920er Jahren der Weimarer Republik blühte die Bewegung der ArbeiterInnen auch in Braunschweig auf. Zu dieser Zeit stellten die Lutherwerke im Industriegebiet der Frankfurter Strasse Maschinen für Mühlen und andere Anlagen her. Die Belegschaft von knapp 3000 Leuten trug die soziale Unzufriedenheit vermischt mit der weltweiten Stimmung der Revolution auch auf die Strassen des westlichen Ringgebiets.



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In Braunschweig tobten Streiks zur Abschaffung des Akkordlohns und die Einführung des Stundenlohnes.





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In der basisdemokratischen Gewerkschaft Freie ArbeiterInnen-Union Deutschland (FAUD) als Sektion der Internationalen Arbeiterbewegung organisierten sich im Jahre 1922 168.700 Menschen. In dieser Blütezeit der revolutionären Arbeiterbewegung erkämpften die SyndikalistInnen grundlegende Verbesserungen ihrer Arbeits- und Lebensgestaltung.





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Das Diorama zum Streik der Lutherwerke befindet sich in seinem ehemaligen Verwaltungsgebäude, dem heutigen unabhängigen Wohn- und Kulturprojekt Nexus, und ist dort Teil der schwarz-roten Theke.